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Die Buga ist zu Ende und voller Stolz können wir sagen: Wir waren dabei!
Unser Projekt mit dem Namen "garden steel" fand einen äußerst regen Zuspruch und wir ernteten
gerne die vielen Komplimente. Nun, da bereits alles abgebaut ist und niemand mehr durch unsere
Parzelle schlendern kann und wir Ihnen auch keine Informationen oder Bilder vorenthalten wollen,
können Sie sich hier Ihre Erinnerungen an einen schönen Tag auf der Bundesgartenschau 2005 in
München auffrischen.
Planungsphilosophie
Wie kein anderes Material symbolisiert Stahl das Bestreben des Menschen, die Umwelt nach seinen Vorstellungen zu gestalten und zu nutzen. Aber im Rost ist der Keim der Auflösung und des Zerfalls schon enthalten. Die Sehnsucht des Menschen, Dauerhaftes zu erschaffen, bleibt Utopie.
Der Garten als Schachbrett ist der Ausdruck extremer Ordnung. Den Gegenpol bildet das Wasser. Das Fließen des Wassers, das Fallen der Tropfen ist chaotisch, lässt sich nicht berechnen und steht in Spannung zur menschengewollten Ordnung.
Ein Wildbach durchschneidet das Schwarz und Weiß des Schachbretts. Schon bevor man ihn sieht hört man das Rauschen des Wassers und das Fallen der Tropfen. Wie im Kaleidoskop mischen sich die ausbreitenden Ringe der Tropfen mit den Farbreflexen, die die Sonnen durch das bunte Glas schickt.
Die Bepflanzung folgt dem vorgebenen Muster. Mit Farbe, Duft und Bewegung im Wind durchbrechen die Pflanzen die strenge Ordnung. Letztendlich ist jeder Garten ein Zeugnis des Gestaltungswillen des Menschen und die geschaffene Szene Ausdruck der Sehnsucht.
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